Mittwoch, 28. März 2012

Flamingos

Heute gingen wir es etwa ruhiger an. Wir frühstückten ausgiebig, chillten am Strand und genossen eine wohltuende Massage.   

Das Abendprogramm begann mit dem Pflichtfoto des Southernmost Point, den sogenannten südlichsten Punkt der USA. Der grosse und bunte Markierungsstein wurde 1773 von George a. Gauld (Brite) hier platziert. Damals hiess Key West noch Cayo Hueso und gehörte zu Spanien.  

Mit einer Ritschka fuhren wir auf direktem Weg - auf der Duval Street - zum Mallory Square. Jeden Abend treffen sich hier die Insulaner die "Conch-Republik", um den Sonnenuntergang zu feiern. Kartenleger/Hellseher, Künstler, Artisten, Handwerker uvm. geizten heute Abend nicht mir ihren Darbietungen und Angeboten an Souvenirs und schönem Ramsch. Wir erlebten eine atemberaubende Atmosphäre und der Sonnenuntergang wurde zur Nebensache.   

Wir zogen weiter und flanierten der Duval Street entlang. Wir machten einen kleinen "Duval Crawl", d. h. eine kleine Tour durch die rund 100 Bars, Kneipen und Clubs - unsere Augen schaffte es nicht die vielen Eindrücke, welche diese Strasse lieferte, einzufangen und zu bearbeiten.  Auf der Terrasse des "Grand Cafe" stillten wir unseren Hunger mit wunderbarer Conch-Küche (beinhaltet vor allem Seafood) und beobachteten das bunte Treiben auf der Strasse.  

Heute erfuhren wir noch wieso auf dieser Insel so viele Hähne, Hühner und Küken frei herumlaufen: es ist tatsächlich wildes Gefieder, welches in Ruhe gelassen wird, überall hin darf und fast, wie die Kuh in Indien, heilig ist :-)   

Apropos Gefieder: Sara liess sich heute Nacht spontan einen Flamingo als Tattoo stechen, der braucht nicht so viel Platz im Gepäck wie derjenige aus Plastik zum Aufstellen.  

Leider müssen/dürfen wir diesen - irgendwie magischen - Ort verlassen, denn morgen erwartet uns Los Angeles.





































Dienstag, 27. März 2012

Florida Keys

Heute klingelte der Wecker bereits um 7 h - Check-out, bezahlen, Frühstück im Mc Donalds und im Starbucks und dann weg!  

Heute war unser Ziel der südlichste Punkt der USA, Key West. Auf dem US1/Overseas Hwy fuhren wir mehr als 200 km über alle Inseln der Florida Keys. Wir erlebten stellenweise fast tropische Landschaften und waren vom offenen Meer (Golf von Mexico) häufig nur durch das Betonfundament der Strasse getrennt. Trotz wechselhaftem aber warmen Wetter konnten wir mit offenem Dach fahren.  

Unterwegs hielten wir am Dolphin Research Center. Die gemeinnützige Einrichtung beheimatet Delfine und Seelöwen und widmet sich der Pflege von verletzten Delfinen, Walen und Seelöwen. Wir durften eine andere Art von Delfinhaltung kennenlernen, es war sehr interessant.  

In Marathon hielten wir beim Turtle Hospital. Das Spital ist eine weltweit einzigartige Einrichtung zum Schutz der Meeresschildkröten. Für die Besichtigung hätten wir eine Stunde warten müssen, das wollten wir nicht und fuhren weiter.  

Am späteren Nachmittag erreichten wir das Dewey House in Key West genau richtig zum Afternoon Tea. Das Boutique-Hotel im viktorianischen Stil befindet sich in der Altstadt direkt am Strand. Randell unser Butler ist "very friendly" und das Zimmer mit Terrasse ist gross und sehr schön eingerichtet.   

Nach einer sehr langen Dusche erkundschafteten wir die Duval Street. Die  Hauptstrasse der Old Town reicht vom Golf von Mexico bis zum Atlantischen Ozean im Süden und ist ein kleines Einkaufs- und Vergnügungsparadies auf eine andere Art. Im Restaurant "La te da" haben wir dann den Abend bei sehr gutem Essen ausklingen lassen.


























Montag, 26. März 2012

Mustangs und Alligatoren

Um 8 h morgens holten wir am Flughafen unseren Mietwagen. Wie gewünscht, erhielten wir einen roten Ford Mustang Convertible. Marc war/ist natürlich happy darüber! 

Nachdem wir alle Knöpfe ausprobiert und das Dach geöffnet hatten, fuhren wir Richtung Everglades. Auf halber Strecke musste noch ein Frühstück her - der Starbucks-Kaffee und die gefüllten Bagels waren erstaunlich gut.  

Auf der Alligatoren Farm wurde Marc 16 Jahre zurück versetzt - es sah alles noch so aus wie damals. Die Airboatfahrt war der Hammer und es war faszinierend, die Alligatoren und Schildkröten aus nächster Nähe zu beobachten. Der Everglades National Park ist der zweitgrösste Nationalpark der USA und erstreckt sich auf über 6'000 km2 und ist eine Reise wert.  

Bei Temperaturen über 30 Grad brauchten wir dringend eine Erfrischung, welche wir uns bei "Robert is here" in Form eines Fresh Fruit Milkshake holten:-) Ein einzigartiger Laden mit einem versteckten Picknickplatz, Traktorabstellplatz und Streichelzoo.  

Auf der Rückfahrt fuhren wir via Key Biscayne: diese Düneninsel gehört zu den teuersten Wohnviertel Miamis. Hier wurden wir mit einer wunderschönen Sicht auf die Skyline von Downtown belohnt und dazu besichtigten wir im Bill Baggs Cape Florida State Park das älteste Bauwerk Südfloridas; den Leuchtturm von 1925.   

Übrigens hier auf Key Biscayne spielte heute Roger Feder gegen Roddick.  

Am Abend genossen wir einen gemütlichen Spaziergang am Ocean Drive und durch den Art Dėco District. Danach mussten/durften wir packen, denn wir werden morgen nach Key West fahren.