Sonntag, 1. April 2012

Pacific Coast Highway - Teil 2

Für den zweiten Teil unserer Reise nach San Francisco fuhren wir bereits um 6 h morgens bei Dämmerung ab und erreichten bald danach Morro Bay, um einen Blick auf den Morro Rock zu werfen: ein gigantischer Vulkanfelsen, der den spanischen Entdeckern als Orientierung diente und heute ein Schutzgebiet für Falken ist.  

In San Simeon wollten wir beim "Sebastian Store", ein historischer General Store, unser Frühstück kaufen, war aber leider geschlossen. Hier entdeckten wir noch ein historisches Schulhaus wie aus "Unserer kleinen Farm" :-)  und weit oben auf dem Hügel sahen wir ganz klein und unscheinbar das "Hearst Castle". Wir entschieden uns gegen die 2-stündige Beschtigung der Prunkvilla - wir hatten ja bereits in Miami ein Werk von Hearst besichtigt, nämlich das Spanische Kloster.  

Wir fuhren am "Piedras Blancas Lighthouse" vorbei und erreichten eine Kolonie See-Elefanten, die sich gerde in der Paarungsphase befinden und sonst faul in der Sonne herumliegen. Es hat Spass gemacht diese zu beobachten, denn es ist nicht selbstverständlich Tiere in Freiheit so nahe zu erleben.  

Nach diesem Naturspektakel gönnten wir uns dann endlich ein ausgiebiges Frühstück im "Ragged Point".  

Mittlerweilen befanden wir uns an der "Big Sur Coast", dem schönsten und aufregendsten Abschnitt des Highways #1. Marc fühlte sich wegen seiner Höhenangst teilweise unwohl. Er konnte es aber trotzdem geniessen.  

Leider konnten wir die Mc Way Falls nicht besichtigen, da es kürzlich ein Brücke im "Julia Pfeiffer Burns State Park" weggeschwemmt hat.  

Nachdem wir die 85m hohe "Bixby Creek Arch Bridge" passiert hatten, entschieden wir uns nicht mehr oft anzuhalten und auf dem direkten Weg nach San Francisco zu fahren. Es war wirklich eine wunderschöne und intensive Fahrt!  

In San Francisco bezogen wir unser Zimmer im White Swan Inn - very british mit Kamin, Tapeten und Accessoires in allen Farben und Formen, einer separaten kleinen Küche und einem Anziehraum.   

Danach retournierten wir, 2 Blocks entfernt, unseren Wagen und schlugen uns den Magen bei "Daily Grill" voll.   

Wir genossen einen richtigen langweiligen TV-Abend im gemütlichen Hotelzimmer :-) .


































Samstag, 31. März 2012

Pacific Coast Highway - Teil 1

Die California State Route auch Pacific Coast Highway genannt, gehört zum Pflichtprogramm einer Kalifornienreise. Die 650km lange Traumstrasse nach San Francisco führt in vielen Serpentinen über tosende Brandungen und entlang steiler Klippen mit grandiosem Blick auf den Pazifik und an einsamen Stränden, zerklufteten Klippen und an viele Parks vorbei.  

Bei unserer Abfahrt war es in L.A. anfangs noch ein wenig regnerisch und neblig aber zum Glück nicht kalt. Der Nebel über dem Meer verbreitete eine mystische Atmosphäre.   

Wir fuhren durch die Strandvororte von L.A., Santa Monica und Malibu, hielten, beobachteten die verrückten Surfer und inspizierten ein Strandwächterhäuschen.  

Das Wetter wurde immer schöner, als wir uns Santa Barbara - der Hauptstadt der Amerikanischen Riviera - näherten. Hier machten wir einen Halt, um was zu essen und einen Spaziergang auf dem Pier zu unternehmen, wo wir uns dann auch noch eine grosse Tüte Süssigkeiten für die Weiterfahrt holten.  

Um unser nächstes Ziel Solvang zu erreichen, fuhren wir über den San Marcos Pass. Dieser kleine Umweg hatte sich gelohnt! Das Dorf mit einem Hauch von Dänemark kam uns sehr unecht aber schön vor - wir hatten das Gefühl im Europapark zu sein :-)  Vor der Weiterfahrt genossen wir in der Danish Mill Bakery ein gutes dänisches Gebäck.  

Kurz nachdem wir wieder im Auto unterwegs waren, überraschte uns ein Platzregen, wodurch für kurze Zeit die Sichtverhältnisse schlecht waren.  

Als wir im kleinen und malerischen Küstenstädchen Prismo Beach ankamen, schien wieder die Sonne, als Willkommensgruss. Im Sandcastle Inn bezogen wir unser wunderschönes Zimmer mit Balkon und Sicht auf den Pazifik. Wir gingen gleich danach zum 350m langen Pier und an den breiten und grossen Pazifikstrand. Das war Entspannung pur.