Heute gingen wir es etwa ruhiger an. Wir frühstückten ausgiebig, chillten am Strand und genossen eine wohltuende Massage.
Das Abendprogramm begann mit dem Pflichtfoto des Southernmost Point, den sogenannten südlichsten Punkt der USA. Der grosse und bunte Markierungsstein wurde 1773 von George a. Gauld (Brite) hier platziert. Damals hiess Key West noch Cayo Hueso und gehörte zu Spanien.
Mit einer Ritschka fuhren wir auf direktem Weg - auf der Duval Street - zum Mallory Square. Jeden Abend treffen sich hier die Insulaner die "Conch-Republik", um den Sonnenuntergang zu feiern. Kartenleger/Hellseher, Künstler, Artisten, Handwerker uvm. geizten heute Abend nicht mir ihren Darbietungen und Angeboten an Souvenirs und schönem Ramsch. Wir erlebten eine atemberaubende Atmosphäre und der Sonnenuntergang wurde zur Nebensache.
Wir zogen weiter und flanierten der Duval Street entlang. Wir machten einen kleinen "Duval Crawl", d. h. eine kleine Tour durch die rund 100 Bars, Kneipen und Clubs - unsere Augen schaffte es nicht die vielen Eindrücke, welche diese Strasse lieferte, einzufangen und zu bearbeiten.
Auf der Terrasse des "Grand Cafe" stillten wir unseren Hunger mit wunderbarer Conch-Küche (beinhaltet vor allem Seafood) und beobachteten das bunte Treiben auf der Strasse.
Heute erfuhren wir noch wieso auf dieser Insel so viele Hähne, Hühner und Küken frei herumlaufen: es ist tatsächlich wildes Gefieder, welches in Ruhe gelassen wird, überall hin darf und fast, wie die Kuh in Indien, heilig ist :-)
Apropos Gefieder:
Sara liess sich heute Nacht spontan einen Flamingo als Tattoo stechen, der braucht nicht so viel Platz im Gepäck wie derjenige aus Plastik zum Aufstellen.


























































